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Wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen es uns, neue Technologien zu entwickeln, die wiederum zu neuen Beobachtungen über die Welt führen und dadurch noch mehr wissenschaftliche Erkenntnisse hervorbringen – ein fortlaufender Kreislauf. Um deutlich zu machen, wie tief die Wissenschaft mit unserem Leben verwoben ist, versuchen Sie, sich einen Tag ohne wissenschaftlichen Fortschritt vorzustellen. Ohne moderne Wissenschaft gäbe es zum Beispiel:
Keine Möglichkeit, Strom zu verwenden
Von Ben Franklins (und anderer Forscher) Studien über Elektrizität im 17. Jahrhundert über Alessandro Voltas erste Batterie bis hin zur Entdeckung der Beziehung zwischen Elektrizität und Magnetismus hat die Wissenschaft unser Verständnis der Elektrizität stetig erweitert. Heute überträgt sie unsere Stimmen über Telefonleitungen, versorgt Fernseher und sorgt für Beleuchtung.
Plastikfrei
Der erste vollständig synthetische, duroplastische Kunststoff wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Chemiker Leo Baekeland entwickelt. Seitdem hat die Chemie eine Vielzahl von Kunststoffen hervorgebracht, die für die unterschiedlichsten Zwecke geeignet sind – von kugelsicheren Materialien bis hin zu Zahnseide. Aufgrund seiner hohen Widerstandsfähigkeit wurde Bakelit besonders in der Elektro- und Automobilindustrie eingesetzt, etwa für nicht leitende Teile von Radios, Lampenfassungen, Halterungen und andere Isolatoren.

keine Moderne Landwirtschaft
Die Wissenschaft hat die Art und Weise, wie wir heute essen, grundlegend verändert. In den 1940er Jahren entwickelten Biologen ertragreiche Sorten von Mais, Weizen und Reis. Zusammen mit neuen Düngemitteln und Pestiziden erhöhten sie die Ernteerträge drastisch und leiteten die Grüne Revolution ein. Diese Technologien haben die globale Nahrungsmittelproduktion massiv gesteigert und die landwirtschaftlichen Strukturen weltweit verändert.
Keine Moderne Medizin
Ende des 18. Jahrhunderts zeigte Edward Jenner erstmals überzeugend, dass Impfungen funktionieren. Im 19. Jahrhundert erkannten Wissenschaftler, dass viele Krankheiten durch Keime verursacht werden. In den 1920er Jahren entdeckte Alexander Fleming das erste Antibiotikum. Von der Ausrottung der Pocken über die Prävention von Mangelernährung bis zur Behandlung einst tödlicher Infektionen hat die moderne Medizin die globale Gesundheit grundlegend verbessert. Ohne die Wissenschaft wären viele Menschen an Krankheiten gestorben, die heute leicht behandelbar sind.

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Quellen: https://www.britannica.com/biography/Benjamin-Franklin/Achievements-and-inventions
https://americanhistory.si.edu/powering/past/prehist.htm
https://www.acs.org/content/acs/en/education/whatischemistry/landmarks/bakelite.html
https://undsci.berkeley.edu/article/whathassciencedone_01
https://www.fao.org/3/j3205e/j3205e00.htm
https://www.britannica.com/biography/Norman-Borlaug




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