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Einige Menschen fragen sich, warum wir den Weltraum erforschen, wenn es auf der Erde noch so viele Probleme gibt. Hätten unsere Vorfahren auch den Nutzen der Landwirtschaft infrage gestellt, nur weil die Jagd bereits ihren Bedarf deckte? Oder hätten sie sich gefragt, warum man so viel Zeit in den Bau von Booten investiert, wenn es doch genug Herausforderungen an Land gab?
Die Antwort ist in allen Fällen dieselbe: Die Suche nach neuen Horizonten führt zu neuen Lösungen und Möglichkeiten für die Menschheit.
Uns vor dem Aussterben zu schützen, ist ein kluger Weg zu zeigen, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun müssen, um eine Katastrophe zu verhindern. Die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit einem großen Asteroiden ist zwar gering, doch die Folgen wären enorm. Die NASA hat bereits ein Frühwarnsystem zur Entdeckung von Asteroiden entwickelt, und DART war die erste Mission, die eine Methode zur Ablenkung eines Asteroiden demonstrierte, indem dessen Flugbahn durch einen gezielten Einschlag verändert wurde.
Der erste Satellit wurde 1957 gestartet. Heute ermöglichen Satelliten GPS-Navigation auf Mobiltelefonen, weltweite Fernsehübertragungen und deutlich genauere Vorhersagen der Bahn von Hurrikanen. Viele Technologien entstanden ursprünglich aus der Raumfahrt. Und noch immer wissen wir nicht, was wir künftig entdecken werden. Von der NASA zu erwarten, dass sie ihre Kosten rechtfertigt, indem sie jede zukünftige Entdeckung im Voraus benennt, wäre so, als hätte Christoph Kolumbus einen Impfstoff oder Netflix vorhersehen müssen, bevor er Schiffe bei Königin Isabella beantragte.
Dieses Bild ist das Ergebnis einer zehntägigen Langzeitbelichtung des Hubble-Weltraumteleskops aus dem Jahr 1995 und zeigt fast 3.000 Galaxien, die unserer Milchstraße ähneln.

Wir schicken Menschen zum Mond, Sonden nach Saturn und Rover zum Mars – nicht weil es einen direkten finanziellen Anreiz gibt, sondern weil wir als Menschen Fragen haben, deren Antworten wir suchen. Und genau wie unsere Vorfahren, die jenseits des Bekannten nach Neuem suchten, erforschen auch wir weiter. Nicht nur, um zu überleben, sondern um zu wachsen und die Grenzen des Möglichen zu erweitern.
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Credits: Mark Rober

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